Was tanzen wir?


Die Star Promenaders Markkleeberg tanzen verschiedene Arten des amerikanischen Volkstanzes. Die Clubabende bestehen aus einem bunten Mix von

  • Modern Square Dance
  • Traditional Square Dance
  • Contra Dance
  • Mixer

Bei all diesen Tanzarten gibt ein Caller bzw. Prompter die Figurenfolgen durch Ansage (Calls) vor. Die Tänzer müssen also – im Gegensatz zum Line Dance – vorab keine Choreografien erlernen. Wer mittanzen will, sollte allerdings die angesagten Figuren beherrschen, die übrigens weltweit standardisiert sind. Das Erlernen dieser Figuren geschieht in Kursen oder Ausbildungsgruppen, sog. Classes. Als ausgebildeter Tänzer kann man dann überall auf der Welt mit völlig fremden Menschen sofort gemeinsam tanzen.

Modern Square Dance

Beim Square Dance tanzen 4 Paare zusammen, also 8 Tänzer, die sich anfangs im Quadrat aufstellen. Auch Sonderformen sind möglich, etwa das Hexagon oder das Six-Couple-Set mit 6 Paaren. Oft übernehmen dabei auch Frauen den Herrenpart, die Figuren sind nur geringfügig unterschiedlich. Eine Tanzrunde (Tip) besteht i. d. R. im ersten Teil aus einem Patter Call, bei dem der Caller Figuren in abwechslungsreicher Reihenfolge aneinanderreiht. Die Tänzer wissen nie, welche Ansage als nächste folgt und müssen deshalb konzentriert bleiben, um schnell reagieren zu können. Im zweiten Teil der Tanzrunde folgt zumeist ein Singing Call, dabei fügt der Caller die Figuren in einen Songtext ein. Die Kunst besteht für die Tänzer darin, diese Figuren herauszuhören und schnell umzusetzen.

Traditional Square Dance

Die Formation stimmt zunächst mit der beim Modern Square Dance überein. Häufig sind die Tänze etwas einfacher und auch durchgängig choreografiert. Der Caller übt die Abfolge in der Regel zunächst trocken, also ohne Musik, damit anschließend schön im Takt der Musik getanzt werden kann. Typisch für traditionelle Square Dances ist, dass sich Partner schnell wiedertreffen. Außerdem kommt es oft vor, dass Ansagen nur für eines der 4 Paare gemacht werden und dass sich diese der Reihe nach für die anderen Paare wiederholen.

Contra Dance

Der Tanzleiter – hier ist es der Prompter – gibt auch hier eine Figurenfolge vor, die sich im Laufe des Tanzes wiederholt. Wie beim Traditional Square Dance wird zunächst kurz trocken geübt, anschließend im Takt der Musik gemeinsam getanzt. Contra Dances werden oft in Gassen getanzt, dabei stehen sich die Partner gegenüber oder sie stehen nebeneinander. Im Verlaufe des Tanzes „wandern“ sie dann allmählich die Gasse entlang und erhalten somit immer neue Mittänzer. Es gibt aber auch vielfältige andere Formationen für Contra Dances, etwa Gruppen zu 3 oder 4 Paaren, sich anblickende Linien zu viert usw. Einfache Contra Dances können von jedermann mitgetanzt werden und sind sehr gut geeignet, Anfängern einige Grundlagen und vor allem auch die Freude an amerikanischen Volkstänzen zu vermitteln.

Mixer

Zu Beginn eines Tanzabends werden die Paare oft neu gemischt. Das bringt Schwung in die Veranstaltung und man lernt immer neue Tänzer kennen. Eine beliebte Methode dafür sind sog. Mixer, bei denen man nach einigen wenigen Figuren immer wieder einen neuen Partner bekommt. Oft sind Mixer sehr leicht choreografiert und es wird aus einer Kreisformation getanzt.